Sonntag, 02 Mai 2021 10:39

Supermond

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Den nächsten Super-Vollmond kann man am 26. Mai 2021 bewundern. Der Mond erreicht die Vollmondphase an diesem Tag um 13:13 Uhr MESZ. Die geringste Entfernung zur Erde hat er am selben Tag um 03:50 Uhr MESZ mit 357 311 km. Bei diesem Super-Vollmond kommt es zu einer totalen Mondfinsternis. Diese ist zwar in Europa nicht sichtbar – Sie können die Finsternis jedoch auch in unserem Livestream verfolgen. Mondtäuschung lässt den Mond noch größer wirken Besonders spektakulär und fotogen ist der Supermond, wenn er direkt nach Mondaufgang oder kurz vor Monduntergang knapp über dem Horizont steht. Dann sorgt ein psychologisches Phänomen namens Mondtäuschung dafür, dass uns der Mond noch größer erscheint. Supermond – Definition In der Astronomie ist der Supermond kein anerkannter Begriff. Deswegen gibt es auch keine offizielle Definition dieses Phänomens. Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden Grenzwerten: Ein Supermond ist ein Vollmond oder Neumond, der höchstens 360 000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Ein Minimond ist ein Voll- oder Neumond, der mehr als 405 000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Wenn wir im Zusammenhang mit dem Supermond von der geringsten Entfernung zur Erde sprechen, meinen wir den erdnächsten Punkt (Perigäum), den der Mond in diesem Zyklus durchläuft. Diesen Punkt passiert er alle 27,55 Tage (Mittelwert). Größer und heller Aufgrund der relativ geringen Entfernung erscheint ein Super-Vollmond am Nachthimmel knapp 7% größer als ein durchschnittlicher Mond. Im Vergleich zu einem Minimond wächst sein Durchmesser sogar um etwa 12 bis 14%. (*) Obwohl die Mondoberfläche selbst nicht heller ist, erreicht uns während eines Supermondes ungefähr 30% mehr Mondlicht. Der Grund: Die sichtbare Mondoberfläche ist – zumindest aus unserer Perspektive – um etwa 30% größer als sonst und leitet so entsprechend mehr Sonnenlicht an uns weiter. Ein Supervollmond erscheint etwa 12-14% größer als ein Mikromond. Wie entsteht ein Supermond? Die Umlaufbahn des Mondes um die Erde ist elliptisch. Das bedeutet, dass sich die Entfernung zwischen Erde und Mond ständig ändert – je nachdem, auf welchem Teil seiner etwa 29-tägigen Umlaufbahn sich der Erdtrabant gerade befindet. Die durchschnittliche Entfernung beträgt etwa 382 900 km. Fällt das Perigäum des Mondes – also der erdnächste Punkt seiner Umlaufbahn – in etwa mit einem Vollmond zusammen, spricht man vom Super-Vollmond. Manchmal wird auch der Begriff Super-Neumond verwendet, wenn sich der Mond zu diesem Zeitpunkt in der Neumondphase befindet. Ein Super-Neumond bleibt trotz seiner geringen Entfernung zur Erde unsichtbar. Den nächsten Super-Neumond gibt es am 4. November 2021 um 22:14 Uhr MEZ.
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Ado van de Filmchens

Freier Journalist, Fotograf u. Filmemacher

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